Coronavirus Etikette – Zehn Vorkehrungen zum Schutz im Arbeitsleben

Wir möchten unserer Pflicht als Gesundheitsdienstleister nachkommen und Sie über den möglichen Schutz gegenüber dem Coronavirus informieren.

Ein vorsichtiger Umgang mit der Arbeitswelt senkt das Infektionsrisiko deutlich.

Die folgenden zehn Tipps können das Ansteckungs- und Verbreitungsrisiko in Ihrem Unternehmen mindern.

Handlungsempfehlungen:

  1. Händewaschen: Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife (ca. 20-30 Sekunden lang) kann das Ansteckungsrisiko deutlich senken. Zusätzlich kann ein Desinfektionsmittel benutzt werden. Wichtig hierbei ist, dass es sich nicht nur um ein antibakterielles, sondern auch um ein viruzides Desinfektionsmittel handelt. Nur dieses kann Viren effektiv abtöten (ebenfalls ca. 30 Sekunden anwenden).
  2. Bereitstellung von Hygienematerialien: Hygienematerialien (z.B. Waschlotion, Einmalhandtücher, geeignete Desinfektionsmittel) sollten frühzeitig bevorratet werden. Stellen Sie Desinfektionsmittelspender auf, falls ausreichende Waschmöglichkeiten nicht vorhanden sind.
  3. Desinfektion von Oberflächen: Tische und Oberflächen, Smartphones und Laptops, sowie Türklinken und Handläufe sollten häufig desinfiziert werden. Stellen Sie Einwegtücher zur Verfügung, damit häufig verwendete Oberflächen von Mitarbeitern vor jedem Gebrauch abgewischt werden können. Dies ist besonders in Meetingräumen, flexiblen Arbeitsbereichen und Pausenräumen zu empfehlen.
  4. Reinigung der Arbeitsumgebung: Eine routinemäßige Reinigung der Arbeitsumgebung (inkl. aller häufig berührten Oberflächen am Arbeitsplatz) ist zu empfehlen.
  5. Meiden von Menschenmengen und Körperkontakt: Events und Menschenmengen sollten gemieden werden, auch Geschäftsmeetings können ein Gesundheitsrisiko darstellen. Digitale Tools liefern dabei mögliche Lösungen für eine weitere, effektive Zusammenarbeit (z.B. durch Videokonferenzen und Home-Office Tage). Wenn sich dies nicht einrichten lässt ist es ratsam Körperkontakt zu vermeiden – ein sicherer Abstand (ca. 1,5m) von Mitmenschen ist dabei zu empfehlen. Sogar ein Händeschütteln kann schon zu Übertragungen führen.
  6. Lüften der Arbeitsräume: Geschlossene Arbeitsräume sollten regelmäßig gelüftet werden (für ca. 10 min), insbesondere häufig genutzte Räume in denen mehrere Leute arbeiten.
  7. Vorsicht bei Reisen und öffentlichen Verkehrsmittel: Geschäftsreisen sollten weitestgehend vermieden werden. Auch öffentliche Verkehrsmittel sollten mit Vorsicht genutzt werden, wobei auf ausreichend Abstand zu Mitmenschen geachtet werden sollte – hier empfiehlt es sich außerhalb der Stoßzeiten zu reisen.
  8. Meiden von Berührungen im Gesicht: Unbewusste Berührungen von Mund, Augen und Nase sollten vermieden werden.
  9. Einführung von Unternehmensrichtlinien: Richtlinien für den krankheitsbedingten Ausfall in der aktuellen Lage sollten flexibel gestaltet werden. Mitarbeiter sollten diese Richtlinien kennen und verstehen.
  10. Festlegung von Zuständigkeiten im Krisenfall: Zuständigkeiten und Ansprechpartner im Betrieb sollten für den Krisenfall festgelegt und schriftlich vorgegeben werden, z.B. eine Betriebsanweisung durch die Geschäftsführung.

Weitere Informationen erhalten Sie über das Bundesministerium für Gesundheit und das Robert-Koch-Institut (RKI).

Hotlines zum Coronavirus:

  • 0800 - 011 77 22 – Unabhängige Patientenberatung
  • 030 - 346 465 100 – Bundesministerium für Gesundheit (BMG)
  • 115 – Allgemeine Erstinformation und Kontaktvermittlung (Behördennummer) www.115.de
  • 089 - 233 96 300 – Gesundheitsamt München

Wenden Sie sich bei Fragen auch gerne direkt an unsere Sammelstelle: corona-test@medisinn.com

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