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Schulung von Führungskräften im Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Angela Huber Rechtsanwältin und Mediatorin BM ®

Beratung

Ein gut durchgeführtes Betriebliches Eingliederungsmanagement ist auf die Unterstützung der Führungskraft angewiesen – diese müssen geschult werden.

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Das Betriebliche Eingliederungsmanagement und das Fürsorgegespräch

Der Arbeitgeber – und die Führungskräfte - sind nach § 167 Abs. 2 SGB IX verpflichtet,
bei Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen
oder wiederholt arbeitsunfähig sind, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen
Person zu klären, welche Möglichkeiten es gibt,

  • die Arbeitsfähigkeit wieder herzustellen und
  • im Folgenden eine erneute Erkrankung zu verhindern um
  • die Gefahr von chronischen Erkrankungen und Behinderungen frühzeitig entgegenzuwirken,
  • und den Arbeitsplatz dauerhaft zu sichern.

Ein gut durchgeführtes Betriebliches Eingliederungsmanagement ist auf die Unterstützung der Führungskraft angewiesen, um die Ziele des BEM erreichen und den Mitarbeiter nachhaltig eingliedern zu können.

Fürsorgegespräche werden zusätzlich geführt, um

  • Beschäftigten die Wiederaufnahme nach längerer Abwesenheit zu erleichtern,
  • das Interesse für Geschehnisse am Arbeitsplatz während der Abwesenheit zu fördern
  • Sondervorkommnisse während der Abwesenheit zu besprechen
  • die Einsatzfähigkeit nachzufragen.

Inhalte der Schulung:

  • Rechtliche Grundlagen und neue Rechtsprechung im BEM
  • Ziele, Möglichkeiten und Grenzen des BEM,
  • Ablauf des BEM anhand Ihrer BV
  • Durchführen des Fallmanagements:
    • Verschiedene Gründe für die Abwesenheit am Arbeitsplatz
    • Frühwarnanzeichen bei Erschöpfungssyndrom, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Muskel-Skelett-Erkrankungen etc.,
    • Gesprächsführung bei BEM-Gesprächen
    • Effiziente Gesprächsvorbereitung,
    • Zielorientierter Gesprächsaufbau,
    • Wirksame Fragetechniken, rechtlich zulässige und unzulässige Fragen
    • Aktives Zuhören
    • Mögliche Maßnahmen im BEM (was ist dem Arbeitgeber zumutbar)
    • Handlungshilfen bei Suchterkrankungen
    • Wann kann die BEM Akte geschlossen werden?
  • Wenn eine Eingliederung nicht mehr möglich ist...Voraussetzungen einer
    krankheitsbedingten Kündigung

Methoden:

  • Impulsvorträge,
  • interaktive Übungen,
  • Techniken aus dem Konfliktmanagement,
  • praktische Übungen zu Krankenrückkehrgesprächen,
  • Moderation.

Die Teilnehmer werden aktiv in den Trainingsprozess einbezogen. Wichtige Inhalte werden anhand von Praxisfällen aus der bisherigen Arbeit im Betrieblichen Eingliederungsmanagement und im Umgang mit langzeiterkrankten Arbeitnehmern erarbeitet. Sie erhalten konkrete Verbesserungsimpulse und können so ihr Führungsverhalten und ihren Kommunikationsstil im Rückkehr- und BEMgespräch individuell optimieren.

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